Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.
Henry Ford

NOBISKRUG-Stahlbau steht für Kompetenz und Leidenschaft im Stahl-, Stahlwasser und Brückenbau. Von der Konstruktion, über die Fertigung bis zur Montage stehen wir unseren Kunden und Ihren Projekten als zuverlässiger Partner zur Seite.

Unsere Leistungen und Einsatzgebiete sind dabei so vielseitig wie Ihre Anfragen, lassen Sie sich von einigen unserer Referenzen überzeugen:

Schleusentor Südkammer, Kiel

Zeitraum: Februar bis März 2018

Nachdem am 20. Februar 2018 der portugiesische Frachter "AKACIA" aufgrund technischer Defekte das Schleusentor der Kieler Südkammer gerammt hatte, stand schnell fest, dass diese Havarie besonders schwere Schäden am Stahltor hinterlassen hat. Der Aufprall mit neun Knoten traf das Schiebetor so, dass fünf der 16 Ballasttanks komplett zerstört wurden. Das Tor hatte dadurch keinen ausreichenden eigenen Auftrieb mehr. Auf herkömmliche Art (Aufschwimmen und mit Schlepperhilfe verholen) konnte es nicht ausgebaut werden. Das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragte daraufhin den NOBISKRUG Stahlbau mit dem Ausbau und Abtransport des havarierten Schleusentors. Für den Transport des rund 1000 Tonnen schweren Stahlkonstrukts musste es in zwei Teile zerlegt werden. Um die Sicherheit der Arbeiten zu gewährleisten, wurden zunächst zahlreiche lose und querstehende Einzelteile sowie Verstrebungen entfernt. Im Anschluss folgte das Zerlegen per Brennschneideverfahren – ein zeit- und kraftintensives Unterfangen. Schneefall und zweistellige Minusgrade machten den Stahlbauern über Wasser und den Tauchern unter Wasser dieses Mammutprojekt wahrlich nicht einfacher. Schließlich konnten die beiden Teile vom Schwimmkran auf ein Arbeitsponton gehoben und ins Dock der Kieler Schwesterwerft GERMAN NAVAL YARDS verholt werden, um dort von Experten weiter begutachtet zu werden.

Sehenswert:

 

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Eisenbahnbrücke Schwentinequerung

Zeitraum Dezember 2017 bis Oktober 2018

NOBISKRUG wurde mit dem Neubau der Eisenbahnbrücke betraut. Gemeinsam mit dem ARGE-Partner Schwalbe Baugesellschaft mbH & Co. KG baute das Team in der Schiffbauhalle in Rendsburg die Brückenteile für den Kunden AKN Eisenbahn AG. Mittlerweile ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Die alte Schwentinebrücke war rund 120 Jahre alt. Daher musste eine neue her. Anfang Dezember 2017 starteten Projekt und Werkstattplanung. Von März bis August 2018 fertigten der NOBISKRUG-Stahlbau die Überbauten. Insgesamt 105 Tonnen Stahl wurden dabei zu drei jeweils 24 m langen Brückenbauteilen verarbeitet. Bis Mitte September beschichtete ein Zulieferer in Rendsburg die Bauteile fachgerecht.

Für die Montage gab der Kunde ein fest definiertes Zeitfenster vor. In der sogenannten Sperrpause wurden die drei Brückenteile an die Schwentine transportiert und  installiert. Seit Ende Oktober 2018 rollen die Züge über die neue Eisenbahnbrücke.

Sehenswert:

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Einheben der Stützarmlager für den Stoßbalken

Schleusenanlagen Herne-Ost, Ruhrgebiet

Zeitraum: Juli 2017 bis Oktober 2018

Einen fast schwindelerregenden Anblick bietet sie allemal, egal ob man von oben in den riesigen Trog schaut oder von unten an den meterhohen Betonwänden entlangblickt: Die Schleusenanlage in Herne-Ost am Rhein-Herne-Kanal beeindruckt bereits durch den Höhenunterschied von stolzen 12,80 m, den die 1992 fertiggestellte Zwillingsschleuse überwindet.

Nach knapp 30 Jahren Laufzeit brachte der NOBISKRUG-Stahlbau sie nun auf den neuesten Stand und bereitete die Tore dabei auch auf die künftige Automatisierung des gesamten Schleusenbetriebs des Rhein-Herne-Kanals vor. In wenigen Jahren schon sollen nämlich alle Schleusen zentral von Herne aus gesteuert werden. Mit der Automatisierung und Zentralisierung der Steuerung werden gleichzeitig technische Bauteile erneuert, die im Laufe der Jahre dem Verschleiß zum Opfer gefallen sind: Schleusentore werden neu beschichtet und gelagert, Laufrollen und Schienen für die Schwimmpoller erneuert, die Antriebsmechanik wird von hydraulisch auf elektrisch umgestellt. Ausgeführt werden die Arbeiten von unseren engagierten Kollegen aus dem Stahlbau.

Von September 2017 arbeite das Stahlbau-Team vor Ort. Während des Einsatzes bauten sie insgesamt vier Unterhaupt-Stemmtore (Gewicht je Stemmtorflügel: 65 t) samt derer Anbauteile (Lager, Stemmknaggen, Dichtungen) aus und setzten diese instand. Ebenso wurden die jeweils rund 30 t schweren Stoßschutzbalken ausgebaut und die dazugehörigen Stoßpuffer ersetzt. Weiterhin wurden die acht Schwimmpoller je
Kammer komplett instand gesetzt.

Eine besondere Herausforderung stellten die Größendimensionen des Bauwerkes dar. So hob ein gigantischer 700-Tonnen-Mobilkran beispielsweise die Stemmtorflügel und den Stoßbalken aus der Lagerung heraus und legt diese in der Schleusenkammer auf einer Sonderkonstruktion ab. Mit sogenannten Kamags / SPMTs wurden die Bauteile (Stemmtorflügel und Stoßbalken) in die abschließende Position verfahren und auf Pallungen abgesetzt. Hier erfolgen dann stahlbauliche Instandsetzungsarbeiten und die Erneuerung des Korrosionsschutzes.

  • Bearbeitung der Nord- und Südkammer
  • Aus- und Einbau von je zwei Stemmtorflügeln mit 19 m Höhe und 8 m Breite, Gewicht >60 t mit 700-Tonnen-Mobilkran
  • Instandsetzungsarbeiten (Lagerung, Dichtungen, Stemmknaggen etc.)
  • Aus- und Einbau Schwimmpoller nebst Instandsetzung (Lager überarbeiten, neue Bolzen)
  • Demontage alter und Montage neuer Laufschienen für Schwimmpoller
  • Aus- und Einbau Stoßbalken, Einbau neue Dämpfungspuffer

Stemmtor 4, Brunsbüttel

Februar 2017 bis Januar 2018

Die alte Schleuse Brunsbüttel als Teil des westlichen Endes des NOK bildet den Abschluss zur Nordsee. Ein zuverlässiger Betrieb kann nur doch regelmäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sichergestellt werden. In Rahmen einer langjährigen Zusammenarbeit führte Stahlbau Nobiskrug diese Instandsetzung durch. Besondere Herausforderung war das Herausheben der Tore in beengten Verhältnissen mit einem Schwimmkran.

  • Aus- und Einbau der Tore mit Schwimmkran
  • Erneuerung Korrosionsschutz
  • Stahlbauliche Instandsetzung
  • Maschinenbauliche Instandsetzung
  • Elektrotechnische Instandsetzung
  • Instandsetzung Schütztafeln, neue Achsen, Laufrollen und Lager
  • Austausch Laufschienen und Anprallhölzer

Instandsetzung Hebepontons, WSA Brunsbüttel

Zeitraum: August bis Dezember 2017

Ein schwergewichtiges Doppelpack setzte NOBISKRUGs Stahlbauabteilung von August bis Dezember 2017 am Standort der Schwesterwerft GERMAN NAVAL YARDS Kiel instand.

Die beiden knapp 300 t schweren Hebepontons DP2610 und DP2611 des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Brunsbüttel, Bauhof Rendsburg, wurden dafür mithilfe des 900-t-Portalkrans an Land gehoben, gereinigt und anschließend in eine der großen, wettergeschützten Schiffbauhallen der Kieler Werft verfahren. Hier führte das Stahlbau-Team gemeinsam mit Kieler Kollegen die beauftragten Arbeiten durch.

Neben Wartungsarbeiten an mechanischen Bauteilen, beispielsweise der Winden, wurde das bisherige Hydraulikaggregat durch eine leistungsfähigere und umweltfreundlichere Kombination aus modernem Stromaggregat und Elektro-Hydraulikeinheit ersetzt. Ebenso wurden neue Hebeseile mit einer Länge von über 100 m und einer Dicke von rund 60 mm installiert. Mit diesen Seilen werden die zwei jeweils rund 34 m langen und 6,5 m breiten Pontons an den Schiebetoren der Schleusen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau befestigt, um diese – im Falle eines notwendigen Ausbaus – zu stabilisieren und zu leichtern. Eine einwandfreie Qualität der Seile ist für den sicheren Betrieb daher unabdingbar.

Ein weiterer Bestandteil des Auftragsvolumens war die Instandsetzung des Korrosionsschutzes. Im Nachauftrag wurde dieser dahingehend erweitert, dass NOBISKRUGs Stahlbau-Sparte nun den Korrosionsschutz der zwei Unterwasserschiffe komplett erneuerte. Zudem wurde die Elektrik instandgesetzt.

  • Wartungsarbeiten an mechanischen Bauteilen
  • Austausch Hydraulikaggregat
  • Installation neuer Hebeseile
  • Erneuerung Korrosionsschutz
  • Instandsetzung Elektrik
Blick in den Elbtunnel nach vollbrachter Instandsetzung.
Zum Vergleich: die Tunnelröhre vor NOBISKRUGs Einsatz.
Sanierte Bleifuge

Instandsetzung Alter Elbtunnel, Hamburg-St.Pauli

Zeitraum: Oktober 2016 bis Mai 2017

Der alte Elbtunnel in St.Pauli – rund 426 Meter Hamburger Geschichte: Bei seiner Eröffnung 1911 als technische Sensation gefeiert – unterquerte er doch erstmalig auf dem europäischen Festland einen Fluss – steht das als „historisches Wahrzeichen der Ingenieursbaukunst in Deutschland" geehrte Bauwerk seit 2003 unter Denkmalschutz. Als beliebtes Ausflugsziel wird die Verbindung zwischen dem traditionellen Arbeiterviertel St.Pauli und dem Hafengebiet auf Steinwerder von Einheimischen, allerhand Kulturschaffenden sowie Touristen gleichermaßen gerne genutzt. Damit der alte Elbtunnel auch noch viele Jahre weiter faszinieren kann, war der NOBISKRUG-Stahlbau zur Instandsetzung der östlichen Röhre von Oktober 2016 bis Mai 2017 im Einsatz. Hierbei wurde die Dichtigkeit der 426,5 m  langen Tunnelröhre, bestehend aus 1695 sog. Tübbingringen mit einem Außendurchmesser von fast 6 m, erstmals seit der Inbetriebnahme überprüft bzw. undichte Stellen ausgebessert. Zusammengenommen sanierte der NOBISKRUG-Stahlbau dabei rund 6000 m Bleifugen und tauschte insgesamt 7000 Nieten und Schrauben aus.

  • Strahlen/ Reinigen des unteren Tunnelbereiches
  • Nieten- und Schraubentausch (rund 7.000 Stück)
  • Sanierung der Bleifugen (rund 6.000 m)
  • Aufbringen von Korrosionsschutz

Instandsetzung Wehr Harrbach

Zeitraum: Mai bis Dezember 2016

Von Mai bis Dezember 2016 war NOBISKRUG-Stahlbau für die Instandsetzung des mittleren Wehrverschlusses im bayerischen Harrbach im Einsatz. Eine besondere Herausforderung stellte neben dem Ausbau von sehr großen Bauteilen die Lage des Wehrfeldes dar: In der Mitte des Wehres, von Wasser umgeben, nutzte das eingespielte Montage-Team schwimmende Arbeitsgeräte.

  • Getriebeinstandsetzung
  • Erneuerung der Huborgane (Ketten, Stirnräder, Ritzelwelle, Lagerschalen, Schneckengetriebe, Umlenkrollen)
  • Austausch sämtlicher Dichtungen
  • stahlbauliche Instandsetzung
  • Einbau neuer Bühnen und Kontrollstege
  • Erneuerung Korrosionsschutz

Instandsetzung Schiebetore der NOK-Schleusen

Zeitraum: regelmäßig seit 2003

Der schleswig-holsteinische Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, er ist auch die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Das macht ihn zu einem enormen Wirtschaftsfaktor für die Region und weit darüber hinaus. Im eng getakteten Schiffsverkehr gilt es daher Störungen oder gar Ausfallzeiten zu verhindern. Vor allem der reibungslose Schleusenvorgang an den beiden Kanaleingängen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau ist dabei entscheidend. Seit 2003 ist die NOBISKRUG-Stahlbauabteilung regelmäßig mit der Instandhaltung der Schiebetore, sowohl der kleinen als auch großen Schleusenkammern, beauftragt. Eine langjährige Zusammenarbeit, die sich auszahlt: Unser erfahrenes Team ist bestens mit der Konstruktion der bereits 1895 und 1914 erbauten Tore vertraut. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Arbeiten beim Kunden Vorort oder trockengelegt und eingehaust in den Fertigungsmöglichkeiten innerhalb unserer Werftengruppe stattfinden – mit einem der größten Trockendocks Europas (426 x 88 m) können wir auch mehrere Schiebetore parallel bearbeiten.

  • Instandsetzung Stahlbau
  • Beseitigung Havarieschäden
  • Rohrleitungsbau
  • Elektroarbeiten
  • Erneuerung Korrosionsschutz
  • Erneuerung Dichtleisten

Neubau Stemmtore

Zeitraum: 2009 bis 2013

Ob in Küstengebieten oder im Binnenland: Für die reibungslose Funktionalität von Schleusen sind intakte Stemmtore maßgebend. Im Normalbetrieb aber auch unter hohen Wassermassen müssen sie zuverlässig standhalten. Als Spezialisten für Stahlwasserbau konstruierte und baute die NOBISKRUG-Stahlbaumannschaft im Zeitraum von 2009 bis 2013 insgesamt 20 Stemmtore für die Wasserstraße Main. Unter strenger Einhaltung der Genauigkeitsanforderungen stellte das Team dabei seine präzise  und fristgerechte Arbeitsqualität unter Beweis.

  • Neubau von 20 Stemmtoren einschl. Korrosionsschutz
  • Demontage und Montage Tore
  • Herstellung Lager- und Führungskonstruktion

Rendsburger Hochbrücke

Zeitraum: 1995 bis 2016

Die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke wurde bereits vor über 100 Jahren erbaut und 1988 zum Technikdenkmal ernannt. Noch heute verbindet die „Eiserne Lady“ die Ufer des Nord-Ostsee-Kanals. Um das eindrucksvolle Wahrzeichnen der Region sowie den technischen Betrieb noch lange zu erhalten, führte der NOBISKRUG-Stahlbau von 1995-2016 Grundinstandsetzungen als auch Verstärkungen aus und rüstete die Hochbrücke damit für die angestiegenen Belastungen im hochfrequentierten Zugverkehr. Bis zu 110 Züge überqueren die Brücke täglich. Auch während der gesamten Bauphase erlag der Betrieb keinem Stillstand: NOBISKRUG-Stahlbau führte sämtliche Arbeiten unter laufendem Verkehr durch.

Für diese Leistungen wurde die NOBISKRUG-Stahlbauabteilung gemeinsam mit seinen Partnern 2016 mit dem Deutschen Brückenbaupreis ausgezeichnet.

  • Stahlbauinstandsetzung
  • Ertüchtigung der Konstruktion
  • Gerüstbau
  • Korrosionsschutz

Feinschliff für Ihre Karriere